Tagebuch 09.09.2008 - Bright ist wieder zuhause - und die Nacht
Tja, heute in die Tierklinik gefahren, um Missus abzuholen. Da ich gestern schon alles telefonisch mit dem Doc abgeklärt habe, konnte ich sie eigentlich gleich so mitnehmen.
So trollten sich die 2 Arzthelferinnen in den Raum, wo die Tiere untergebracht werden. Selbst von meinem Ort aus höre ich sie schon, ein hohes Fauchen.
2 Minuten später kommt eine der Helferinnen aufgelöst zu mir: Können Sie kommen? Wir bekommen ihre Katze nicht in die Box. Sie mag uns nicht.
Irgendwie kann ich mir da ein Lächeln nicht verkneifen und meine: da sind Sie nicht die Einzigen, die Bright nicht mag.
Aber Sie mag sie doch - oder? Sie werden sie doch in die Box bekommen? En hoffnungsvoller Blick zurück über die Schultern in meine Richtung.
Ich werde es versuchen.
Im Raum angekommen, blicken mich 3,5 kg lebende Verachtung an. 3,5 kg gerechte Wut gepaart mit 3,5 kg schwere Mordlust. Kurz gesagt eine fauchende, brüllende Bright, die mit agressiv angelegten Ohren in der hinterste Ecke der Box hockt und die 2 Helferinnen anspuckt.
Ich sehe mir die Walküre an, die Box wird geöffnetund ich greife beherzt zu, nur um Schnurren und Handabschlecken zu ernten.
Nur, als ich sie dann in das Kennel stecke und es zumachen soll, verliert mich der Mut, denn Bright ist eine "fiese" Nachschlagerin. Also bitte ich die 2 Mädels doch bitte Handschuhe zu besorgen, die sie aber nicht finden. Zum Glück ist Bright heute noch nicht Missus und schlägt nicht zu, als ich dann das Gitter einsetze.
Im Auto dann, die 67 km lange Fahrt schreit sie nur, jammert, hyperventliert, schreit mir jede von mir zu ertragene Ungerechtigkeit ins Gesicht. Diese Fahrt ist nicht angenehm. Auf keinen Fall.
Dann jetzt zuhause. Sie schreit, sie kuschelt, sie beisst, am liebsten alles auf ein Mal. Aber irgendwie hat man doch das Gefühl, sie ist wieder zuhause angekommen.
Und wir? Mit der Ruhe ist es aus. Auch wenn Seymour uns in diesen letzten paar Tagen schon sehr auf den Geist ging, weil es ihm langweilig war und er an uns hing, wie wir es nicht gewohnt waren und sind.
Sie bleibt den ganzen Abend so, kommt kuscheln, beisst dann zu, rennt ins Freigehege, steht vor der Haustür und schreit, ist im 1. OG und schreit. Ich spiele mit ihr nach langer Zeit zum ersten Mal wieder auf dem Bett im Schlafzimmer mit dem DA BIRD. Da merkt man doch, dass etwas nicht mit ihr ganz ok ist, denn sie kommt sehr schnell ausser Atem und hechelt dann sehr lang. Kein Wunder, wenn ihre Lunge und ihr Herz nicht mehr ganz ok sind. Was erwartet man da? Seymour musste ich aussperren, weil er spielen wollte und sie nicht liess. Dafür bekam er später eine Spielstunde.
Gegen 22.00 Uhr hörte ich aus einer Ecke des Wohnzimmers ein Fiepen, während Bright und Seymour ganz ruihg waren und gleichfalls in dieser Ecke hockten und pfötelten. Mir war klar: EINE MAUS!
Die Maus hatte sich unter einem Plfanzenrolli in Sicherheit gebracht. Leider bot sie so Seymour und Bright die Möglichkeit, sie von allen Seiten, seitlich und von oben, zu attakieren. Mein Mann packte Missus, damit ich sie rauswerfe, was ich auch tat, nur war ich beim Türeschliessen zu langsam und Bright, so angeschlagen sie auch wegen der Lunge sein kann, so schnell war sie aber auch wieder durch den Türspalt ins Wohnzimmer gelangt, damit ihr die Maus nicht verlustig geht. Also 2. Versuch Bright raus aus dem Wohnzimmer, Seymour durch die 2. Tür geschmissen, Maus gerettet, Katzen ins Wohnzimmer, die sofort auf die Suche nach der Maus gehen. Ich gebe ihnen Trockenfutter, wobei mein Mann nur nur anmerkt: Ja, klasse, belohne sie auch noch für ihre Missetaten. Meine Antwort: DAS SIND KATZEN
In der Nacht darf Bright seit langer Zeit wieder ins Schlafzimmer. Sie hat eigentlich Schlafzimmerverbot, wegen ihrer Unsauberkeit, weil sie auch aufs Bett macht. Nur, wenn Herr Nachbar nicht die Ursache ihrer ständigen Erkrankungen ist, müssen wir da weitersuchen. Ein Versuch ist es, die Zimmer wieder zu öffnen, auch wenn sie unsauber ist. Hier hat sie eh alles vollgepinkelt. Nur für das Bett und meine Klamotten muss ich mir noch eine Lösung einfallen lassen. Somit war aber die Nacht für mich gelaufen. Bright kam, schimpfte, tretelte auf mir herum, suchte einen bequemen Platz auf mir, schleckte meine Hände und Arme ab, wollte kuscheln, spielen, alles nur nicht selbst schlafen oder Frauchen schlafen lassen. Irgendwann rollte sie sich an meinem Hals zusammen und wir konnten schlafen.
Dafür blieb nun Seymour aus dem Schlafzimmer fern. Schade. Er braucht ja auch Kuscheleinheiten. Die werden nun wegen Bright weniger. Sie ist ja sehr auf mich fixiert und eifersüchtig. Daher wohl auch das Anmarkieren meiner Kleidung.
Irgendwann am Morgen geht es dann Schabschbschabschab, Bright hat ihre Schränke wieder entdeckt, die sie unbedingt öffnen muss. WARUM aber nur in Hergottsfrühe?
Das Ende von Lied: Ich bin todmüde und Missus scheint zufrieden zu sein.
Ach ja, für die Nacht hatte ich das Freigehege gesperrt, weil ich keine Lust hatte, wie schon mal zuvor, von Bright eine Maus zum Spielen ins Bett gebracht zu bekommen. Damals war sie zu meinem Glück und zum Unglück der Maus selbst, tot. Missus ist da relativ schmerzfrei.
Leider hat sich die Tierpsychologin, die bei der Tierklinik arbeitet, nicht mehr gemeldet. Schade. Irgendwie müssen wir ja noch was tun.
So trollten sich die 2 Arzthelferinnen in den Raum, wo die Tiere untergebracht werden. Selbst von meinem Ort aus höre ich sie schon, ein hohes Fauchen.
2 Minuten später kommt eine der Helferinnen aufgelöst zu mir: Können Sie kommen? Wir bekommen ihre Katze nicht in die Box. Sie mag uns nicht.
Irgendwie kann ich mir da ein Lächeln nicht verkneifen und meine: da sind Sie nicht die Einzigen, die Bright nicht mag.
Aber Sie mag sie doch - oder? Sie werden sie doch in die Box bekommen? En hoffnungsvoller Blick zurück über die Schultern in meine Richtung.
Ich werde es versuchen.
Im Raum angekommen, blicken mich 3,5 kg lebende Verachtung an. 3,5 kg gerechte Wut gepaart mit 3,5 kg schwere Mordlust. Kurz gesagt eine fauchende, brüllende Bright, die mit agressiv angelegten Ohren in der hinterste Ecke der Box hockt und die 2 Helferinnen anspuckt.
Ich sehe mir die Walküre an, die Box wird geöffnetund ich greife beherzt zu, nur um Schnurren und Handabschlecken zu ernten.
Nur, als ich sie dann in das Kennel stecke und es zumachen soll, verliert mich der Mut, denn Bright ist eine "fiese" Nachschlagerin. Also bitte ich die 2 Mädels doch bitte Handschuhe zu besorgen, die sie aber nicht finden. Zum Glück ist Bright heute noch nicht Missus und schlägt nicht zu, als ich dann das Gitter einsetze.
Im Auto dann, die 67 km lange Fahrt schreit sie nur, jammert, hyperventliert, schreit mir jede von mir zu ertragene Ungerechtigkeit ins Gesicht. Diese Fahrt ist nicht angenehm. Auf keinen Fall.
Dann jetzt zuhause. Sie schreit, sie kuschelt, sie beisst, am liebsten alles auf ein Mal. Aber irgendwie hat man doch das Gefühl, sie ist wieder zuhause angekommen.
Und wir? Mit der Ruhe ist es aus. Auch wenn Seymour uns in diesen letzten paar Tagen schon sehr auf den Geist ging, weil es ihm langweilig war und er an uns hing, wie wir es nicht gewohnt waren und sind.
Sie bleibt den ganzen Abend so, kommt kuscheln, beisst dann zu, rennt ins Freigehege, steht vor der Haustür und schreit, ist im 1. OG und schreit. Ich spiele mit ihr nach langer Zeit zum ersten Mal wieder auf dem Bett im Schlafzimmer mit dem DA BIRD. Da merkt man doch, dass etwas nicht mit ihr ganz ok ist, denn sie kommt sehr schnell ausser Atem und hechelt dann sehr lang. Kein Wunder, wenn ihre Lunge und ihr Herz nicht mehr ganz ok sind. Was erwartet man da? Seymour musste ich aussperren, weil er spielen wollte und sie nicht liess. Dafür bekam er später eine Spielstunde.
Gegen 22.00 Uhr hörte ich aus einer Ecke des Wohnzimmers ein Fiepen, während Bright und Seymour ganz ruihg waren und gleichfalls in dieser Ecke hockten und pfötelten. Mir war klar: EINE MAUS!
Die Maus hatte sich unter einem Plfanzenrolli in Sicherheit gebracht. Leider bot sie so Seymour und Bright die Möglichkeit, sie von allen Seiten, seitlich und von oben, zu attakieren. Mein Mann packte Missus, damit ich sie rauswerfe, was ich auch tat, nur war ich beim Türeschliessen zu langsam und Bright, so angeschlagen sie auch wegen der Lunge sein kann, so schnell war sie aber auch wieder durch den Türspalt ins Wohnzimmer gelangt, damit ihr die Maus nicht verlustig geht. Also 2. Versuch Bright raus aus dem Wohnzimmer, Seymour durch die 2. Tür geschmissen, Maus gerettet, Katzen ins Wohnzimmer, die sofort auf die Suche nach der Maus gehen. Ich gebe ihnen Trockenfutter, wobei mein Mann nur nur anmerkt: Ja, klasse, belohne sie auch noch für ihre Missetaten. Meine Antwort: DAS SIND KATZEN
In der Nacht darf Bright seit langer Zeit wieder ins Schlafzimmer. Sie hat eigentlich Schlafzimmerverbot, wegen ihrer Unsauberkeit, weil sie auch aufs Bett macht. Nur, wenn Herr Nachbar nicht die Ursache ihrer ständigen Erkrankungen ist, müssen wir da weitersuchen. Ein Versuch ist es, die Zimmer wieder zu öffnen, auch wenn sie unsauber ist. Hier hat sie eh alles vollgepinkelt. Nur für das Bett und meine Klamotten muss ich mir noch eine Lösung einfallen lassen. Somit war aber die Nacht für mich gelaufen. Bright kam, schimpfte, tretelte auf mir herum, suchte einen bequemen Platz auf mir, schleckte meine Hände und Arme ab, wollte kuscheln, spielen, alles nur nicht selbst schlafen oder Frauchen schlafen lassen. Irgendwann rollte sie sich an meinem Hals zusammen und wir konnten schlafen.
Dafür blieb nun Seymour aus dem Schlafzimmer fern. Schade. Er braucht ja auch Kuscheleinheiten. Die werden nun wegen Bright weniger. Sie ist ja sehr auf mich fixiert und eifersüchtig. Daher wohl auch das Anmarkieren meiner Kleidung.
Irgendwann am Morgen geht es dann Schabschbschabschab, Bright hat ihre Schränke wieder entdeckt, die sie unbedingt öffnen muss. WARUM aber nur in Hergottsfrühe?
Das Ende von Lied: Ich bin todmüde und Missus scheint zufrieden zu sein.
Ach ja, für die Nacht hatte ich das Freigehege gesperrt, weil ich keine Lust hatte, wie schon mal zuvor, von Bright eine Maus zum Spielen ins Bett gebracht zu bekommen. Damals war sie zu meinem Glück und zum Unglück der Maus selbst, tot. Missus ist da relativ schmerzfrei.
Leider hat sich die Tierpsychologin, die bei der Tierklinik arbeitet, nicht mehr gemeldet. Schade. Irgendwie müssen wir ja noch was tun.
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