Tagebuch 06.10.2008

Veröffentlicht auf von Bright

Heute morgen, 07.10.2008, kein Urinfund an den mir bekannten Stellen.

Nur eine nasse Stelle in der Küchentür - OH SCHRECK - nach Geruchskontrolle - Fertigdressing, verursacht, als Seymour gestern den gelben Sack im Dunklen umgestoßen hatte.

Seit gestern ist Mörchen also wieder da. Bright saß da und starrte ihn nur an. Den kenne ich doch? Oder? Oder doch nicht?

Die beiden zofften sich aber nicht eine Minute. Zumindest wirkt Missus wieder entspannter, jetzt wo Mörchen wieder da ist. Es scheint doch nicht so langweilig zu sein. Mörchen wiederum musste sich alles wieder anschauen. Er schien gleichfalls mehr als erleichtert zu sein, wieder zuhause zu sein. Vor allem das Freigehge schien im gefehlt zu haben. Und sein Rondell auf dem Kratzbaum.

Im Gegensatz zu Bright musste er sich die Wohnung nicht so intensiv wieder erobern. Bright musste ja an jeder erdenklichen und unerdenklichen Stelle ihre Wangenmarkierungen erneuern. Sie musste auf jeden Schrank springen, rein ins Freigehge, wieder ins Wohnzimmer, schmusen mit uns, uns beissen, wieder Wohnung erforschen - usw. usw. usw. Mörchen wirkte da viel entspannter. Vielleicht liegt das zum einen daran, dass Bright "schon" 5 Jahre alt ist, während Mörchen 2,5 Jahre alt ist. Aber vielleicht auch daran, dass Bright in ihren 5 Jahren - 1 x ausgesetzt wurde, dann ins TH kam, dann zu uns 1. Wohnung, mit 7 Monaten in die 2. Wohnung, mit 1 Jahr in die 3. Wohnung, mit 2 Jahren in die 4. Wohnung, was nun hier ist. Tja, der Staat erwartet von uns Bürgern flexibel zu sein, was Jobs anbetrifft. Nur sind es unsere Tiere nicht.
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Veröffentlicht in Tagebuch einer unsauberen Katze

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