Hauskauf - neue - ernste Probleme

Veröffentlicht auf von Bright

Da hört man immer nur von Schwierigkeiten beim Hausbau, aber relativ wenig von Schwierigkeiten beim Kauf desselben.

Tja, irgendwie sind wir es ja selbst in Schuld, dass wir den Hausverkäufern einen Betrag in 5 stelliger Höhe als Vorschuss gegeben haben. Danach wurde die Marklergebühr fällig, die Grunderwerbsteuer, Notariatsgebühren, Gebühren für die Eintragungen ............. usw., also insgesamt bis heute knappe 30.000 EUR, alles BEVOR wir überhaupt ein Anrecht auf das Haus hatten.

Am 01.02.09 sollten wir das Haus bekommen, wenn der Verkäufer es schafft, seine Hypothek auf dem Haus zu tilgen. Leider vergaßen die guten die Vorfälligkeitszinsen und dass sie die Hälfte der Marklergebühr zu tragen hatten. So reicht der Kaufpreis nicht für die Ablösung.

Vorgestern das Schreiben vom Notar: Verkäufer muss Summe XX.XXX zahlen, überweisen Sie den Restkaufpreis noch nicht. Also Kontakt mit Verkäufer aufgenommen, ob er die Summe aufbringen kann. Kein Problem. So gestern vormittag die Kündigung für das gemietete Haus abgeschickt. Kaum wieder zuhause, geht 10 Minuten später das Telefon - der Verkäufer: ich bekommen keinen Kredit über die Summe XX.XXX, schaffe also die Ablösung wohl nicht, könnt ihr mir das Geld leihen?

Nun bleiben uns nur 2 Optionen:

1. Versuch, die Kündigung dieses Hauses rückgängig machen. Dann die Frist bis ca. Mitte Februar abwarten, ob der VK das Geld doch noch auftreibt und wir das Haus bekommen. Wenn ja, dann einziehen, und er muss uns für jede Woche, die er überfällig ist 500,-- EUR zahlen. Wenn er es nicht schafft, die Hypothek auszugleichen, wenn die Frist vorbei ist, können wir vom Kaufvertrag zurücktreten und von ihm das als Vorschuss gezahlte Geld, die Marklergebühr, die Notariatsgebühren, Eintragungsbebühren, neu entstandene Anwaltsgebühren ................... zurück verlangen. Schöne Aussichten, denn diese Summe übersteigt seine Schuldsumme bei seinem Hypokredit. Wenn er diese Summe schon nicht zahlen kann, dann sehe ich für unsere Forderung in Höhe von ca. 24.000 EUR schwarz. Ganz davon abgesehen, hat Ehegatte schon seinen Kinokeller abgerissen, der auch wieder aufgebaut werden muss. Morgen wird mit dem Anwalt abgeklärt, ob der VK das auch zahlen muss.

2. Wir nehmen selbst einen weiteren Kredit von 17.000 EUR auf, den der VK an uns zurückzahlen muss. Mit Zinseszins wird das aber auch sehr teuer. Das ist keine Option für uns, nicht in der Heutigen Weltwirtschaftskrise.

Wir freuen uns ein Loch wie Hulle in den Bauch. Super. Es tröstet mich nur, dass die VK-Seite noch größere Probleme hat als wir, denn dank der Weltwirtschaftskrise wird sie ihr Haus wohl noch schwerer los werden, und wenn zu einem geringerem Preis. Dann müssen sie uns Geld zurück erstatten, neue Marklergebühr zahlen usw. usw. usw.

Zum Glück bekommen wir die Grunderwerbssteuer wohl vom Finanzamt wieder, wenn der Vertrag nicht zustande kommt. Daher schulden uns die VK "nur" knappe 24.000 EUR.


Schade Bright und Seymour, kein 600 qm großes Freigehege. Schade für mich, denn laut TÄ und TP besteht hier nicht die Chance, dass Brihgt wirklich sauber wird. Obwohl, ich habe jetzt seit 12 Tagen nichts gefunden. Ihre Abstände werden anscheinend doch größer.


Das war wohl unsere letzte Chance, ein Haus zu kaufen. Es ist fraglich, ob wir ohne die Summe, die uns der VK schuldet, jemals wieder unser Eigenkapital zusammen bekommen. Auf jeden Fall nicht während der jetzigen Lage auf dem Arbeitsmarkt.
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