Wir haben ein Haus gekauft

Veröffentlicht auf von Bright

Was das hier zu suchen hat?

Ich hoffe einerseits, dass es bei Kampf um ihre Sauberkeit hilft, wenn sie im neuen Haus den Geruch von Herrn Nachbarn noch weniger riecht. Er war nie dort und hat dementsprechend auch nicht vor der Haustür markiert.

Dann habe ich Angst, dass der Umzug alles verschlimmert, da sie mit 5,5 Jahren schon 4 x umgezogen ist, das dann wäre ihr 5. Umzug. Die Zeit als Kitten, wo sie ausgesetzt wurde, zum Tierarzt und dann in das Tierheim kam, noch nicht mal mitgerechnet. Hier lebt sie nun seit 3,5 Jahren, bzw. wird sie beim Umzug gelebt haben. Unsauber ist sie hier seit 2 Jahren.

Gut sein wird für ihre Hausstaubmilbenallergie, dass das Wohnzimmer wieder mit Parkett ausgelegt ist und kein Teppich dort liegt. Im 1. OG liegt noch Teppich, den wir - da müssen wir schauen - wahrscheinlich ersetzen werden.

Hier hat sie ein Freigehege von 40 qm, dort möchten wir ihr ein viel größeres bauen, schauen, wie es die finanziellen Mittel zulassen. Hier ist das Grundstück 230 qm groß, dort 891 qm. Ich möchte ihr zwar Freigang geben, weil es eine Tempo 30 Zone ist und hinterm Haus die Felder beginnen, auch wenn man eine Art "Klippe" runter muss. Die restlichen 2 m Länge vom Grundstück liegen dort. Die Hauptdorfstraße liegt 2 Querstraßen entfernt.

Hier wäre Freigang auch möglich gewesen, wenn sie nicht schon an der Leine die Tendenz gezeigt hätte, schnurrstraks, mich hinterziehend, Richtung Ortsausgangsstraße zu rennen. In die andere Richtung liegen Schrebergärten, eine Tempo 30 Zone, andere Gärten und eine Gartenanlage, die zu den Hochhäusern hier gehören. Herr Nachbar, der Freigänger, der sich entschloss, bei uns zu leben, blieb zu 90 % in unserem Garten. Bright war dieses Versprechen ohne Freigehege nicht abzuringen. Ehegatte will aber auf keinen Fall Freigang für Schneckchen.

Ich möchte beim neuen Haus aber, dass das Freigehege auch zum Teil um Haus rum geht, so dass andere Katzen keine Chance haben, vor den Fenstern aufzutauchen (Küche, evtl. Schlafzimmer), damit sie sich nicht genötigt fühlt, ihr Revier dort wieder durch Markierungen zu verteidigen. Draussen kann sie markieren, bis sie austrocknet. Sie macht das auch im Freigehege. Es ist ein normales kätzisches Verhalten und im Freigehege stört es mich überhaupt nicht.

Dann gibt es dort eine Art Vorflur, von dem aus die Treppe in den Keller geht. Vom Wohnzimmer aus geht die Treppe ins 1. OG. In den Keller dürfte sie dann über diese Treppe nicht, weil ich so die Chance habe, dass sie nicht zur Haustür komme und dort dann auch nicht in Kontakt mit anderen Katzen kommt, darauf hoffend, dass das hilft, dass sie nicht mehr vor die Haustür markiert.

Eine Möglichkeit wäre es dann, von draussen in einen Kellerraum eine Katzenklappe einzubauen, damit sie da auch rein kann.

Das haus ist 1 1/2 geschossig, voll unterkellert und hat eine Hanglage. D. h.also hinten im Garten kommt der Keller komplett raus. Eine Veranda läuft an 1 1/2 Seiten ums Haus. Sie beginnt an der Seite, wo die offene Küche ist und geht an der Wohnzimmerseite über eine Treppe in den Garten. In die Terrassentür im Wohnzimmer kann ich eine Katzenklappe einbauen und somit könnten die 2 dann rein und raus, wie sie wollen, auch im Winter. Hier habe ich im Sommer immer die Tür auf. Im Winter ist das natürlich nicht möglich.

Nur, da das Haus auf einer Hanglage gebaut ist, wie mache ich das Gehege, dass es den Hang rauf geht, damit es auch vor dem Küchenfenster liegt und sie dahin kann? Der Rest vom Grundstück ist schön einfach und rechteckig. Ich muss das Gehege auch vor dem Haus machen, weil ich nicht weiss, ob sie nicht auf den Gedanken kommen könnte, von der Terasse einfach in die Freiheit zu springen. Sie ist in der Lage 1,5 - 1,6 m aus dem Stand hoch zu springen. Weit springen kann sie auch. Sie scheint Orientalenblut in sich zu tragen.

In diesem Haus wird sie weniger Kuschelplätze haben als hier. Der erste Tierpsychloge war ja der Meinung, sie markierte Stellen, die ihr gefallen, weil wir viel zu viele Kuschelmöglichkeiten für sie hätten. Ob der Recht hat, werden wir nun sehen.

Der Kratzbaum wird genau neben dem Specksteinofen aufgebaut, damit Seymour, unser kleiner wärmeverwöhnter Spanier es sich dort richtig bequem machen kann. Hier vor dem Gaskamin kriecht er schon fast rein. Seine Pfoten berühren die Scheibe, hinter der das Gasfeuer brennt, schon fast.

Eines muss ich in diesem Garten aber noch machen. Bäume und Büsche pflanzen. Bisher ist es eine große Rasenfläche. Langweilig für Katzen. Seymour liebt es, bei 40 Grad im Schatten, unter den Büschen auf dem kühlen Boden zu liegen. Das will ich ihm auch dort bieten. Zudem kann man sich in den Büschen super verstecken und auf Mäuschen oder Vögel warten.

Mal sehen, was das alles ergibt.

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